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Willkommen bei iGreen!

Das Ziel des Projektes iGreen ist die Konzeption und Realisierung eines standortbezogenen Dienste- und Wissensnetzwerks zur Verknüpfung verteilter, heterogener, öffentlicher, wie auch privater Informationsquellen. Darauf aufbauend werden mobile Entscheidungsassistenten mit Technologien des Web 3.0 entwickelt, die dieses Netzwerk nutzen, um energieeffiziente, ökonomische, umweltangepasste und vielfach kollaborativ organisierte Produktionsprozesse dezentral zu unterstützen und zu optimieren.

Anwendern bietet iGreen standardisierte, branchenweite Konnektivität mit intelligenten Technologien und ermöglicht datenabhängige, kollaborativ organisierte Dienstleistungen. Insbesondere ermöglicht iGreen auch kleinen Unternehmen den Zugang zu übergreifenden Strukturen des Wissensaustauschs und des eBusiness, sichert aber gleichzeitig lokale Datenhoheit. Infrastruktur und Wissensgewinn führen zu Effizienzsteigerung, Ressourcenschonung und besserer Wirtschaftlichkeit und erhöhen so die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, die sich in das innovative Dienste- und Wissensnetzwerk integrieren.

Ein erstes Kernanwendungsfeld von iGreen ist der Pflanzenbau, bei dem die Entscheidungsfindung wesentlich von raum- und zeitbezogenen Informationen geprägt wird. Hierzu macht iGreen heterogene Informationsquellen wie z.B. raumbezogene Informationen (öffentliche Geodaten, Domänenwissen der Agrarforschung, private Anwenderdaten) einem mobilen Entscheidungsassistenten nutzbar, um so eine individuelle, zeitnahe und effiziente Beratung vor Ort zu ermöglichen. Somit trägt iGreen in erheblichem Maße zu einer ergebnisorientierten und ressourcenschonenden landwirtschaftlichen Produktion bei.

Domänenspezifische Anwendungen werden in Zusammenarbeit mit Endanwendern und großen und mittelständischen Landmaschinenherstellern realisiert und in praktischen Feldtests erprobt. Die Einbeziehung bundesweiter Branchenorganisationen (BLU, DBV) sowie repräsentativer öffentlicher Einrichtungen bzw. Landwirtschaftskammern verspricht eine hohe Akzeptanz und Marktdurchdringung.

Die angestrebten Ergebnisse umfassen:

In iGreen schließen sich 24 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand in einer Innovationsallianz zusammen. Die in ihren Bereichen führenden Wirtschaftsunternehmen fungieren als Endanwender, Technologielieferanten und Schnittstellen zu am Markt etablierten Lösungen. Die wissenschaftlichen Partner liefern das erforderliche innovative konzeptuelle und IT-Know-how. Die Beratungsnetzwerke und Institutionen der öffentlichen Hand bringen domänenspezifisches Expertenwissen und amtlich aufbereitete Geodaten in das Vorhaben ein und partizipieren an der Umsetzung der neuen mobilen Dienste und Strukturen des Wissensaustauschs. Die in iGreen realisierte Innovationsallianz bietet insgesamt optimale Voraussetzungen für erfolgreiche nationale Pilotanwendungen, für eine nachhaltige und effektive Verwertung der Projektergebnisse auch über den Agrarbereich hinaus, sowie für die mittelfristige Internationalisierung der Ergebnisse.

iGreen Dreieck
Abbildung 1: iGreen bringt Dienste und Wissen auf den Punkt

Die Herausforderungen für iGreen im Pflanzenbau werden zusammenfassend in Abbildung 1 illustriert: Unter Raum- und Zeitbezug wird verteilt vorhandenes privates und öffentliches Wissen mit der Businesswelt verknüpft, um pflanzenbauliche Entscheidungen im Spannungsfeld von Ernährung, Umwelt und Energie zu optimieren.